Ich bin erst kürzlich über das coole Wort „Tsundoku“ gestolpert. Es kommt aus dem Japanischen und steht für den Akt, ein Buch zu kaufen und es dann ungelesen irgendwo liegen zu lassen. Mal ehrlich, das kennen wir doch alle, oder? „Freigereist“ verlockt aufgrund seines frei bestimmbaren Buchwertes (kein fixer Preis!) noch mehr zum blinden Drauflosbestellen.
Aber Achtung! Es ist nichts für diejenigen, die ein Buch auf ihr Nachtkästchen legen, um ihr Gewissen damit zu beruhigen. Und es ist auch nichts für diejenigen, die sich keine Gedanken über sich, ihr Leben und diese Welt machen (wollen). Findest du dich in einer dieser Rubriken wieder, dann lass’ uns gemeinsam Ressourcen schonen – bestell’ das Buch erst gar nicht.
„Freigereist“ ist vielmehr ein Buch für Menschen, die ihre Komfortzone verlassen (wollen). Es ist ein Buch für Nachdenker, Vordenker, Querdenker, für Mutige, Veränderer, Freigeister. ODER die, die es werden wollen… .
Gleich vorweg: „Freigereist“ ist NICHT gratis!
Es hat aber keinen fixen Preis, d.h. DU darfst den Wert dieses Buches frei bestimmen – je nachdem, wie es dir gefallen hat, was du daraus mitnehmen kannst, was du dir leisten kannst und möchtest. Für diejenigen unter euch, die sich jetzt denken: „Was willst du überhaupt? Sag uns doch einfach, was du dafür haben willst!“, habe ich zwar trotzdem keinen fixen Preis, aber drei Anhaltspunkte.
-> (Bisherige) Arbeitszeit: ca. 1.140h (570 Tage à 2h)
-> Kosten Produktion: 7,20 Euro
-> Kosten Verpackung und Versand: 4,92 Euro (Ö und D) / 10,35 Euro (europaweit)
Wenn du trotzdem sofort bezahlen möchtest, bist du hier richtig.
Und wenn du das Buch jemandem schenken möchtest, dann schlage ich vor, dass du den Preis auch gleich bestimmst - wieviel würdest du sonst für ein Geschenk ausgeben?
Warum ich dich den Wert überhaupt frei bestimmen lasse, erfährst du übrigens im Buch…
Bestellungen ab zwei Exemplaren und außerhalb Ö & D bitte per E-Mail an [email protected]
Fußballprofi zu werden, war immer mein Traum. Schon mit 18 erfüllte ich ihn mir. 1. Bundesligaspiel, 1. Tor, U19-EM-Dritter, U20-WM-Vierter, Vizemeister, Cup-Sieger – in den ersten Jahren meiner Karriere schrieb ich mein eigenes Märchen. Doch Saison für Saison spürte ich immer mehr, als Fußballprofi nicht mehr so richtig glücklich zu sein. Irgendwo am Weg verlor ich die pure Freude am Spiel – der Druck, die Medien, die Konkurrenz, all die äußeren Faktoren drängten das Wesentliche immer mehr in den Hintergrund.
Zum Glück verletzte ich mich schwer, durch den Abstand zum Fußball während meiner Reha fasste ich den Mut, Logisches beiseite zu schieben und stattdessen meinem Gefühl zu vertrauen. Ich wollte nicht mehr Profi sein, mit 25 Jahren beendete ich meine Karriere und wurde Autor.
Ich habe nichts in diese Richtung studiert, ich bin einfach „nur“ meiner Leidenschaft gefolgt. So richtig seit ich 2012 meine Profifußballschuhe an den Nagel hing. Meine kurze, aber sehr intensive Karriere verarbeitete ich in meinem ersten Buch „Träume verändern“ – mein Einstieg in die Welt der Schreiberlinge.
Als meine Frau Marie Therese und ich noch im gleichen Jahr beschlossen, auf Weltreise zu gehen, war mir schnell klar, auch dieses Abenteuer wieder schriftlich festhalten zu wollen. Was liefert schließlich mehr Erzählenswertes als eine Weltreise? Nach 15-monatigem Durch-die-Welt-Gondeln und Geschichten-einsammeln war ich dann soweit, der Veröffentlichung von „Freigereist“ stand nichts mehr im Weg. Und auch mein drittes Buch steht schon in den Startlöchern.
Unter dem Motto: frei lernen, frei arbeiten, frei sein habe ich soeben ein Selbstexperiment gestartet. Darüber und über vieles mehr schreibe ich in meinem Blog. Ich kann mir im Moment keinen schöneren Beruf vorstellen: Ich darf mir Erlebtes von der Seele schreiben, ich darf Erfahrungen teilen, ich darf „(ver-)arbeiten“ was, wann und wo ich will.
So richtig entfachte dann aber meine Frau Marie Therese meine Leidenschaft fürs Reisen. Sechs Jahre lang in Form von eher kürzeren Trips nach Kreta, Mauritius, Mexiko, Barcelona, Mallorca, Thailand, Berlin, New York, Florida, Malaysien, Madrid, Sardinien, Jesolo und auch in Österreich.
Nachdem wir beide in unseren Jobs nicht mehr hundertprozentig glücklich gewesen waren, entschieden wir uns, loszulassen, uns frei zu machen. Wir wollten und konnten uns nicht gleich wieder in die nächste Herausforderung stürzen, erst wollten wir diese neu gewonnene Freiheit so richtig ausnützen: den Moment leben, jeden Tag flexibel gestalten, Entscheidungen spontan treffen. Andere Länder und Kulturen kennenlernen, Sprachen lernen, Menschen treffen. Und was vereint all diese Dinge schließlich am besten? Eine Weltreise.
Was folgte, war eine 15-monatige Reise voller Erlebnisse, Abenteuer, Kontraste. Eine Reise, die mich und mein Leben verändert hat. Eine Reise, die mich frei gemacht hat.
Nach reiflicher Überlegung und kräftiger Inspiration durch Andrè Stern und Ben Paul entschied ich mich, mein Fernstudium der Wirtschaftswissenschaften zu beenden. So richtig erfüllte mich das ohnehin nie. Und was soll ich überhaupt mit einer Lehre anfangen, die uns konsequent von einer Wirtschaftskrise in die nächste führt? Ich habe für kein neues Regelstudium an einer herkömmlichen UNI inskribiert – auch in dieser Hinsicht steht für mich die Freiheit über allem. Ich will selber bestimmen, wann und wo, und vor allem was und von wem ich lerne.
Und genauso handhabe ich es mit meinen Jobs – keine unnötigen Verpflichtungen, keine langfristigen Verträge, keine Karrierepläne. So engagiere ich mich neben meiner Tätigkeit als Autor aktuell als Fußballtrainer bei der SV Ried und bei Teco7. Die Arbeit mit den Kindern macht großen Spaß. Diesem Selbstexperiment mit dem Motto: frei lernen, frei arbeiten, frei sein und vielen Dingen rund um das Thema Freiheit widme ich mich in meinem neuen Blog.